08642 - 59 63 136
info@landler-immobilien.de

Frühlingsweg 22 83236 Übersee a. Chiemsee

10 - 17 Uhr
Montag bis Freitag

Arbeitszimmer zuhause? Höhere Steuerersparnis möglich!

15. Februar 2017
coins-912718_1280

Hat man sich in der eigenen Wohnung ein Arbeitszimmer eingerichtet, kann man unter Umständen die hierdurch entstehenden Aufwendungen – z.B. Schuldzinsen, Absetzung für Abnutzung – bis zu einem Betrag von 1.250 Euro bei der Steuererklärung angeben und so die Einkommensteuer senken. Nutzen mehrere, zum Beispiel Ehepartner, dieses Arbeitszimmer gemeinsam, mussten sie sich bisher den Höchstbetrag von 1.250 Euro teilen. Durch eine Rechtsprechungsänderung des Bundesfinanzhofs ist dies nun nicht mehr notwendig.

Grundsätzlich kann ein Steuerpflichtiger Aufwendungen für sein häusliches Arbeitszimmer zwar nicht steuermindernd bei der Steuererklärung geltend machen. Dies gilt aber dann nicht, wenn ihm für die berufliche oder betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Einkommensteuergesetz). Die Höhe der abziehbaren Aufwendungen ist allerdings auf 1.250 Euro begrenzt. Der Bundesfinanzhof ist bisher davon ausgegangen, dass Steuerpflichtige, die sich ein Arbeitszimmer teilen, sich auch diesen Höchstbetrag von 1.250 Euro teilen müssen.

Was sich geändert hat?

Nun hat er seine Rechtsprechung zugunsten der Steuerpflichtigen geändert (Urteile vom 15. Dezember 2016, Aktenzeichen VI R 53/12 und VI R 86/13). Der Bundesfinanzhof sieht keinen Grund mehr dafür, warum dem Steuerpflichtigen der Abzugsbetrag von 1.250 Euro nur bei alleiniger Nutzung des Arbeitszimmers in voller Höhe zustehen soll.

In einem der zu entscheidenden Fälle teilen sich zwei Lehrer ein Arbeitszimmer in einem Haus, das ihnen jeweils zur Hälfte gehört. Ihnen stand kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung. Finanzamt und Finanzgericht erkannten die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer von jährlich 2.800 Euro nur in Höhe von insgesamt 1.250 Euro an. Den Steuerpflichtigen wurde also nur erlaubt jeweils 625 Euro steuermindernd geltend zu machen. Durch die Rechtsprechungsänderung dürfen beide Lehrer nun den Höchstbetrag von 1.250 Euro voll ausschöpfen.

Ihre Beate Kopp-Landler, 2. Vorsitzende von Haus & Grund Traunstein.

 

Diese Pressemitteilung ist von:

Haus & Grund Bayern
Landesverband Bayerischer Haus-,
Wohnungs- und Grundbesitzer e.V.

Weiterführende Informationen

Haus & Grund bietet umfassenden Service rund um die Immobilie – von der kostenlosen Beratung für Mitglieder bis zum günstigen Versicherungsschutz. In Bayern gibt es 105 Haus & Grund-Vereine, die die Interessen von rund 130.000 Mitgliedern – Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Bayern – vertreten. Die bayerischen Haus & Grund-Vereine sind unter dem Dach des Landesverbandes Haus & Grund Bayern zusammengeschlossen. Der Landesverband engagiert sich in Politik und Gesellschaft, damit die Interessen der privaten Eigentümer etwa in Gesetzgebungsverfahren gehört werden. Haus & Grund Bayern ist Mitglied von Haus & Grund Deutschland. Dem Dachverband in Berlin gehören über die 22 Landesverbände etwa 900 Haus & Grund-Vereine sowie rund 1 Mio. Mitglieder an.

Ihr Ansprechpartner

rsz_beate_landler-4

Beate Kopp-Landler
Frühlingsweg 22

83236 Übersee a. Chiemsee
Telefon: 08642 – 59 63 136
Mobil: 0172 – 841 48 80
E-Mail: info@landler-immobilien.de

Weitere Beiträge

14. Oktober 2022

Die große Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ startet in die Jubiläums-Saison. Gemeinsam mit zigtausenden Päckchenpacke-rinnen und -packern aus ganz Bayern bereitet die internationale Hilfs-organisation humedica schon zum zwanzigsten Mal Kindern in Not eine ganz besondere Weihnachtsfreude. Landler Immobilien ist auch in diesem Jahr wieder mit dabei.

9. Juni 2022

Die Energiepreise steigen immer weiter. Gas und Öl sind begehrte und knappe Güter. Die goldenen Zeiten, in denen wir hemmungslos Energie verbrauchen konnten, sind vorbei. Die nächste Nebenkostenabrechnung wird viele Mieter hart treffen. Was können Sie als Vermieter für Ihre Mieter tun, um diese vor horrenden Nachzahlungen zu schützen bzw. vorzubereiten?