08642 - 59 63 136
info@landler-immobilien.de

Frühlingsweg 22
83236 Übersee a. Chiemsee

10 - 17 Uhr
Montag bis Donnerstag

Die richtige Abrechnung beim Nutzerwechsel

1. Juli 2019
rsz_philipp-berndt-5i0gnottjse-unsplash

Nicht selten kommt es bei Immobilien zu einem Nutzerwechsel, sei es, weil der Eigentümer seine Wohnung verkauft, oder der Mieter umzieht. Auch dann obliegt es dem Hausverwalter bzw. dem Vermieter die Abrechnung des Wärme- und Wasserverbrauchs vorzunehmen. Doch nur selten fällt der Nutzerwechsel mit der sowieso fälligen Hauptablesung des Gebäudes zusammen. Was gilt es also zu beachten, um eine richtige Abrechnung vorzunehmen?

Die Heizkostenverordnung (§ 9b HeizkVO) verpflichtet den Gebäudeeigentümer, bei einem Nutzerwechsel eine „Ablesung der Ausstattung zur Verbrauchserfassung der vom Wechsel betroffenen Räume“ vorzunehmen, also eine Zwischenablesung durchzuführen. „Dabei müssen sämtliche Wärme- und Wasserzähler abgelesen werden, etwa die Heizkostenverteiler an Heizkörpern oder die Warm- und Kaltwasserzähler in Bad und Küche“, erklärt Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern.

Zu beachten ist, dass die Kosten für eine Ablesung durch eine Firma laut BGH nicht auf den ausziehenden Mieter umgelegt werden können, es sei denn im Mietvertrag ist dies ausdrücklich vereinbart. „Diejenigen Wärmekosten, die nicht nach Verbrauch abgerechnet werden, können laut HeizkVO nach Gradtagzahlen oder zeitanteilig zu je einem Zwölftel pro Monat abgerechnet werden. Aufgrund der erhöhten Genauigkeit empfiehlt sich die Gradzahlmethode, da hier das unterschiedliche Heizverhalten in den verschiedenen Monaten berücksichtigt wird“, sagt Dr. Kirchhoff.

Für die Grundkosten des Warmwasserverbrauchs schreibt das Gesetz die zeitanteilige Abrechnung vor.

Ihr Ansprechpartner

rsz_beate_landler-4

Beate Kopp-Landler
Frühlingsweg 22

83236 Übersee a. Chiemsee
Telefon: 08642 – 59 63 136
Mobil: 0172 – 841 48 80
E-Mail: info@landler-immobilien.de

Weitere Beiträge

10. November 2020

Die Vermietung einer Wohnung oder eines Hauses ist nicht allen Haus- oder Wohnungseigentümer*innen geläufig. Benedikt Niedermeier, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht und Beate Kopp-Landler, Dipl.-Betriebswirtin (FH), Immobilienmaklerin (IHK), klären in einem Vortrag an der Volkshochschule Traunstein alle wichtigen Fragen zum Thema.

29. Oktober 2020

Am 05.06.2020 hat der Bundesrat dem „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ zugestimmt. Ab 23.12.2020 gilt das neue Gesetz. Damit werden in das BGB neue zusätzliche Regelungen über die Maklerprovision eingefügt.